Vorwort
Liebe Studentinnen, liebe Studenten,
zu Beginn möchte ich Sie an der TU Bergakademie Freiberg willkommen heißen, einer kleinen, aber
auf vielen Gebieten (z. B. der Lehre) erstklassigen Universität. Sie werden sie kennen und, so hoffe ich,
auch lieben lernen.
Zunächst steht ein neuer Lebensabschnitt vor Ihnen, Sie werden viel Neues kennen lernen und oft wer-
den Sie vor Problemen stehen, die Sie lösen müssen. Eines der ersten Probleme für viele Studenten
ist die Mathematik; das Fach „(Höhere) Mathematik“ steht im Lehrplan aller an der TU Bergakademie
gelehrten Studienrichtungen in den ersten Semestern. Um es erfolgreich zu absolvieren, müssen man-
che „lernen lernen“, andere früher Gelerntes auffrischen, wieder andere haben vielleicht keine großen
Schwierigkeiten.
Die Suche nach Bodenschätzen, die sichere Lagerung (für 1 Million Jahre ?) von (radioaktiven) Mate-
rialien auf Deponien, die Bestimmung von „besten Standorten für Telekommunikationseinrichtungen,
die kostengünstigste Erzeugung und Verarbeitung von Aluminium oder Magnesium und viele andere
Fragestellungen erfordern zur Bearbeitung mathematische Kenntnisse und Hilfsmittel. Im Laufe Ihres
Studiums werden Sie diese kennen und anwenden lernen.
Einige kleine Anwendungsaufgaben, die vielleicht (?) mit Kenntnissen aus dem Gymnasium von Ihnen
gelöst werden können, haben wir in dieser Broschüre zusammengefasst. Beim Lösen ist es sicher an der
einen oder anderen Stelle sinnvoll, mal in das Heft „Mathematische Grundlagen zur Vorbereitung des
Studiums an derTechnischen Universität Bergakademie Freiberg“, das auf derInternetseite
http://www.mathe.tu-freiberg.de/files/page/2012-03-fertig.pdf
gefunden werden kann, hineinzusehen. An einer kleinen Universität wie der TU Bergakademie Freiberg
ist es auch immer möglich, Ansprechpartner zu finden, wenn sich eine mathematische Aufgabenstellung
als hartnäckig herausstellen sollte. Versuchen Sie das, bevor „das Kind in den Brunnen gefallen ist.
Ich wünsche Ihnen ein interessantes Studium und immer die Kraft, den „inneren Schweinehund“ zu
besiegen, bevor er Sie am Studieren hindern kann.
Glück Auf,
Prof. Stephan Dempe
Dekan Fakultät für Mathematik und Informatik
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